Das Textile Mitmach-Fest war ein voller Erfolg

Mitmachangebote, Ausstellungen, Spiele für die ganze Familie

Schmallenberg. Die Stadthalle als stoffliches Paradies. Es gab viel zu sehen und zu erleben beim Textile Mitmach-Fest. Aussteller verkauften handgearbeitete Produkte, Besucher wurden bei der offenen Werkstatt aktiv und Familien mit Kindern konnten sich über das große Angebot an Spielen freuen. Organisatoren, Helfer und Kreative haben einen textilen Markt geschaffen, mit Stoffen, geschmückten Ausstellungsräumen, 60 kreativen Ständen und einem Café.

 

Kreativ wurde es in der offenen Werkstatt

Mitten in der Stadthalle befand sich ein 24 Quadratmeter großes Himmelbett, auf dem insgesamt 3250 Purzelbäume geschlagen worden sind. Ein neuer Rekord, auch zum Tag des Purzelbaums. In der offenen Werkstatt konnten Jung und Alt filzen, drucken, weben und nähen. Kissen, Hussen, Taschen, kreative Dinge, die jeder mit nach Hause nehmen konnte, sind entstanden. Ina Rickers, gelernte Textiltechnikerin aus Hamburg unterstütze mit vielen weiteren Handarbeiterinnen die Besucher*innen. „Bei der offenen Werkstatt kamen die Leute wieder in Verbindung mit Stoffen, lernten das Entstandene wertzuschätzen und waren mit Freude dabei. Viele Schätze wurden dank der Stoffspenden zu neuen kreativen Dingen verarbeitet.“

 

Kinder hatten Spaß bei den zahlreichen Angeboten

Doch auch für Familien gab es viele Angebote zum Mitmachen. Aktiv wurde es draußen, wie mit Dosenwerfen, Spinnennetzen zum Durchklettern und mit Sackhüpfen. Drinnen krochen Kinder durch das textile Labyrinth, endeckten verschiedene Materialien und lösten Rätsel, spielten Wurf-Spiele und machten Selfies in der Verkleidungsstation. Helga Altenhoff war als Märchenerzählerin unterwegs und nahm die Kinder mit auf eine textile Sagen-Reise. Janine Priester, gelernte Erzieherin und Waldpädagogin, hat mit weiteren Helfern fünfzehn Stände gestaltet und aufgebaut: „Wir hatten viele Ideen. Es war schön zu sehen, dass Kinder jeden Alters Spaß hatten. Das machte das Fest so lebensfroh.“

 

Traditionelle und moderne Handarbeitstechniken

Ausstellung, Vorführung und Verkauf von Kunst, Handwerk und Design war ebenso ein Bereich des Festes. Zum Beispiel konnten traditionelle Handarbeitstechniken wie von Wilma Kikuth-Wesberg, die schon seit 1971 Klöppelarbeiten fertigt angeschaut werden. „Es handelt sich um ein altes Kunsthandwerk, die auf der Viererflechte beruht“, erzählte sie. „Es besteht aus den Grundbewegungen Kreuzen und Drehen. Aus den Rhythmusbewegungen entstehen Schläge“. Einen anderen Fokus hatte Doro Berg, die einen Stand mit kreativen Dingen aus Plastiktüten ausgestellt hat. „Irgendwann war ich dem Plastikmüll überdrüssig. Da hatte ich die Idee, das ungewöhnliche Material zu recyceln“. Doch das war nicht alles. Viele Aussteller boten unterschiedliche Dinge an, wie Stickarbeiten, Schmuck, Taschen, Lederpuschen, textile Objekte und mehr.

 

Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg auf textiler Tour

Selbst der politische Besuch mit Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg und Bürgermeister Bernhard Halbe waren von der Vielfalt des Festes begeistert. In einem Rundgang wurden Teilnehmende begrüßt und die Stände besichtigt, worüber sich viele Ausstellerinnen und Handarbeitskreative gefreut haben. Auch Patrick Sensburg hat mehrere Purzelbäume auf dem Himmelbett geschlagen und hat somit zum Rekord beigetragen.

 

Das Fest war ein voller Erfolg

Christine Bargstedt, Organisatorin der Veranstaltung, sah einen vollen Erfolg im Konzept: „Die Begegnung mit anderen, die gegenseitige Inspiration und das Selbermachen kamen gut bei den Besuchern an. Wir hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird.“ Auch Dr. Andrea Brockmann, Leiterin des Kulturbüros, freute sich zu sehen, was aus den zahlreichen Ideen entstanden ist. „Wir haben lange geplant und vorbereitet. Schön, dass es gefruchtet hat und knapp 1000 Besucher in die Stadthalle gekommen sind.“ Der komplette Aufbau hat eine ganze Woche gedauert, bei dem zwanzig freiwillige Helfer das Team intensiv unterstützt haben. „Wir wollten etwas schaffen, was es so in der Region noch nicht gegeben hat. Überall in der Stadthalle sollte es für jeden Geschmack, egal welchen Alters, etwas zu sehen und zu erleben geben.“, so Bargstedt.

 

Mit vielen Beteiligten

Mit dabei waren die Sauerländer Quasselquilter, der Schmallenberger Stricktreff, die Handarbeitsgruppe Wollsterne, Nadel und Faden Schmallenberg, Fundhaus Gleidorf, Sozialwerk St. Georg, Wilma Wesberg, Christel Deventer, Slavica Cvijanovic, Ursula Klinge, Doro Berg, Heike Neumann, Mechthild Schrewe, handgedengelt, Janka und Gudrun Schwartz, Sandra Tusch-Dünnebacke, Walburga Sasse, Waldblume Sauerland, Jugendkunstschule kunsthaus alte Mühle e.V., Städt. Kindergarten Zwergenland, Städt. Kindergarten Westfeld, Städt. Kindergarten Holthausen, Jugendtreff Schmallenberger Land u.v.m.

 

 

 

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